Ein neues Kundenmanagement, ein Nachhaltigkeitsprojekt und eine Kampagne zur Personalgewinnung können jeweils sinnvoll sein. Gleichzeitig beanspruchen sie Aufmerksamkeit, Zeit und Entscheidungen derselben Menschen. Wie passen die Vorhaben zusammen?
Die Verbindung sichtbar machen
Eine Beispielsituation: Der Vertrieb möchte Anfragen schneller bearbeiten. Die Kommunikation verspricht besonders persönliche Betreuung. In der Umsetzung stellt sich die Frage, welche Kontakte automatisiert werden sollen und wo persönliche Beratung wichtig bleibt. Beide Vorhaben berühren dieselbe Beziehung zu den Kundinnen und Kunden.
Ein gemeinsamer Gedanke beschreibt, was die Beteiligten zusammen erreichen wollen. Er muss konkret genug sein, um Entscheidungen zu unterstützen. Ein Leitsatz allein genügt dafür noch nicht.
- Welchem gemeinsamen Ziel dienen die einzelnen Vorhaben?
- Wo unterstützen sie sich, wo widersprechen sie einander?
- Was hat Vorrang, wenn Zeit oder Mittel knapp werden?
- Woran erkennen die Beteiligten den Zusammenhang im Alltag?
Auch etwas zurückstellen können
Wenn die gemeinsame Richtung klarer wird, können einzelne Maßnahmen ihren Stellenwert verändern. Ein Vorhaben lässt sich verbinden, ein anderes begrenzen oder zurückstellen. Diese Entscheidung gehört zur Arbeit an einem gemeinsamen Ziel.
Ich begleite die Verständigung darüber, was die unterschiedlichen Beteiligten erreichen möchten und welche Bedeutung ihre Vorhaben füreinander haben. Daraus kann eine Richtung entstehen, an der sich weitere Entscheidungen prüfen lassen.

»Was verbindet unsere Vorhaben – und was folgt daraus für die nächste Entscheidung?«
Welcher Gedanke hält die Initiativen in Ihrem Arbeitsumfeld zusammen?
